Torfwerk Hahnenmoor

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Das etwa 1,5 ha große Außengelände des Torfwerkes Hahnenmoor wurde als Moorlandschaft gestaltet. Auf dem Gelände werden Aspekte der Nutzung des Moores durch den Menschen gezeigt, z.B. Modelltorfstiche mit typischen Moorpflanzen, eine vorhandene feuchte Senke mit Sumpfpflanzen und eine Torfmiete. Hierzu gehören neben der Torfgewinnung auch Schafzucht, Imkerei, Buchweizenanbau und neuerdings Beerenkulturen. Durch die Nutzung veränderte sich das Moor, charakteristische Pflanzenarten wurden nach und nach verdrängt, andere wanderten ein. Damit die Besucher einen Eindruck von der Veränderung der Landschaft durch die menschliche Tätigkeit bekommen, werden daher neben den Nutzungen auch die wichtigsten Pflanzenarten des Moores und der Kulturlandschaft in Moorgebieten gezeigt. In nahezu jeder Besuchergruppe tauchen Fragen nach bestimmten Pflanzenarten wie Wollgras und Sonnentau auf. Die Präsentation einiger typischer Arten bedient diese Erwartungen und ermöglicht hinterher ein Wiedererkennen der Pflanzen in der freien Landschaft, z.B. im 150m weiter südlich beginnenden NSG Hahnenmoor.

Bei der Umgestaltung des Geländes blieben vorhandene wertvolle Restlebensbestände wie Heide, Sumpf und Altbäume erhalten.

Auf dem Gelände wurden Skulpturen aufgestellt. Diese sind zum Teil permanent vorhandene Objekte, zum Teil werden spezielle Exponate für begrenzte Zeit aufgestellt.


 

In der Moorschule werden Gäste von Gästeführerinnen empfangen und erhalten ihre Einstiegsinformationen, bevor sie ins Torfwerk oder in das Naturschutzgebiet Hahnenmoor gehen.

Hier werden Filme gezeigt oder andere Präsentationen durchgeführt. Zusätzlich wird die Moorschule als Schulungsraum für Kreativkurse und Lernort (Labor) genutzt. Schulen wird damit ermöglicht, Projekttage mit Unterrichtsstunden im Torfwerk durchzuführen. Mit Mikroskopen können Pflanzen und Tiere des Moores betrachtet werden.