Friedhofssanierung Herzlake - Pressetext

Friedhofssanierung

Friedhof in Herzlake wird erweitert

Förderung aus LEADER-Mitteln

Der Friedhof in Herzlake ist hinsichtlich der Kapazitäten an seine Grenzen gestoßen. Daher hat die politische Gemeinde der Kirche kostenlos eine Fläche zur Erweiterung überlassen. Die bevorstehende Herrichtung der Fläche wird zu 50% aus LEADER-Mitteln und zu rd. 36% durch die Samtgemeinde gefördert. Vertreter der Zuwendungsgeber haben sich nun gemeinsam mit Vertretern des Kirchenvorstandes vor Ort getroffen.

In der Erweiterungsfläche wird die Struktur des bestehenden Friedhofs fortgeführt. Der gesamte Bereich wird mit einer Buchenhecke eingefasst. Ein weiterer runder Platz verbindet die Wegeachsen und ist Standort für die Wasserschöpfstelle, Beleuchtung und Sitzgelegenheit. Entlang der Wege werden die gleichen Bäume wie auf der Altfläche gepflanzt. Im nordwestlichen Teil der neuen Anlage befindet sich, durch Strauchpflanzungen eingerahmt, eine freie Fläche für alternative Begräbnisformen, wie z. B. Rasengräber. Die südlichen Flächen sind für größere Familiengräber vorgesehen. Durch diese Maßnahmen soll die würdige Atmosphäre der Anlage erweitert werden und eine hohe Aufenthaltsqualität für die Besucher des Friedhofs geschaffen werden.

Der Zugang zum Friedhof erfolgt entweder über den bestehenden Friedhof oder von der Holter Straße aus. Hier können auch Fahrräder abgestellt werden.

Der Vorsitzende des Kirchenvorstands Gerd Schulterobben sprach Martina Cordes vom Amt für Regionalentwicklung (ArL)  sowie den Vertretern der Samtgemeinde Dieter Pohlmann und Günter Bölscher seinen Dank für die finanzielle Unterstützung aus. Die Umsetzung der Maßnahme soll im Sommer dieses Jahres erfolgen. Derzeit wird an der Ausschreibung der Bauarbeiten gearbeitet. Die Gesamtkosten sollen bei rd. 89.000 € liegen.

Der LEADER-Antrag wurde seinerzeit von der Kirchengemeinde unter Mithilfe der Samtgemeinde und des Regionalmanagements der lokalen Aktionsgruppe Hasetal gestellt. Der Grundgedanke der LEADER-Förderung ist, dass Ideen und Projekte von den Bürgerinnen und Bürger aufgezeigt, erarbeitet und dann über das Regionalmanagement zu den Entscheidungs- und Bewilligungsstellen transportiert werden. Die Friedhofssanierung sei ein gutes Beispiel, dass die Zusammenarbeit der Bürgerinnen und Bürger in Herzlake mit dem Regionalmanagement der LEADER-Region Hasetal hervorragend funktioniert hat, so Martina Cordes vom ArL. 

Foto: von links Günter Bölscher, Samtgemeinde Herzlake, Martina Cordes, Amt für regionale Landentwicklung, Erster Samtgemeinderat Dieter Pohlmann, Gerd Schulterobben und Karl-Heinz Keller vom Kirchenvorstand.

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